Südkorea besiegt Japan 81:79 im Goyang Gymnasium — ein packendes Duell in der FIBA WM-Qualifikation 2027 mit zahlreichen Führungswechseln.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSüdkorea ringt Japan im Goyang-Krimi nieder: 81:79 in der WM-Quali
Südkorea hat am 6. Juli 2026 im Goyang Gymnasium einen 81:79-Heimsieg gegen den Rivalen Japan errungen und sich damit in der Gruppe B der FIBA Basketball-Weltmeisterschaft 2027 Asian Qualifiers (Window 3) im Kampf um den Einzug in die zweite Runde zurückgemeldet. Das Spiel war geprägt von zahlreichen Führungswechseln — die ostasiatische Rivalität hielt, was die Zuschauer in der ausverkauften Halle erwartet hatten.
So lief die Partie
Beide Teams kamen mit dem Rücken zur Wand in diese Partie. Südkorea hatte am 3. Juli eine bittere 80:82-Heimniederlage nach Verlängerung gegen Chinese Taipei kassiert, Japan war einen Tag zuvor gegen China unterlegen. Ein weiterer Verlust hätte die Hoffnungen auf die zweite Runde der WM-Qualifikation massiv gefährdet.
Südkorea begann druckvoll und bestimmte die Anfangsphase. Japans Center Joshua Hawkinson, der bereits in den vorherigen Fenstern zu den Leistungsträgern zählte, hielt mit starkem Rebounding dagegen. Die erste Halbzeit blieb eng: Kein Team konnte sich entscheidend absetzen.
Im dritten Viertel drehte Japan auf. Kapitän Yuta Watanabe steuerte spektakuläre Aktionen bei, darunter wichtige Dreier und ein Two-Hand-Slam. Südkorea konterte jedes Mal. Die Koreaner trafen aus der Distanz, während Yoo Ki-sang mit Drives zum Korb für Entlastung sorgte.
Im Schlussviertel zog Südkorea zwischenzeitlich auf sechs Punkte davon, doch Japan kämpfte sich zurück. Takumi Saito und Yuta Nishida hielten die Gäste im Spiel. In den finalen zwei Minuten war es eine Nervenschlacht: Beide Teams vergaben Chancen, ehe Südkorea in den letzten Sekunden die Nerven behielt und den knappen Vorsprung über die Zeit rettete. Ein letzter Dreipunktversuch Japans in der Schlusssekunde verfehlte sein Ziel.
Der Wendepunkt
In den letzten zwei Minuten gelang Südkorea ein entscheidender Run, gepaart mit wichtigen Defensivstops. Japans starke Reboundarbeit verpuffte in der Schlussphase, während Südkorea die entscheidenden Abschlüsse setzte und die Uhr richtig managte. Die Gäste aus Japan fanden in den finalen Besitzwechseln keinen Weg mehr durch die südkoreanische Defense.
Die Schlüsselspieler
Lee Hyunjung (Südkorea) — Der 2,00 m große Forward war der überragende Mann auf dem Feld. Seine Präsenz unter dem Korb und seine Distanzwürfe hielten Südkorea über die gesamte Spielzeit im Rennen. In den vorangegangenen Qualifikationsspielen hatte Südkorea stets gewonnen, wenn Lee mindestens 20 Punkte erzielte — eine Serie, die an diesem Abend ebenfalls Bestand hatte.
Joshua Hawkinson (Japan) — Der naturalisierte Center war der Dreh- und Angelpunkt im japanischen Spiel. Er kontrollierte die Bretter und war mit seiner Präsenz in der Offensive und Defensive der wichtigste Faktor für Japans ständige Comebackversuche. Ohne seine Arbeit unter dem Korb wäre Japan nie so nah herangekommen.
Yuta Watanabe (Japan) — Japans Kapitän und erfahrenster Spieler zeigte seine Klasse mit wichtigen Dreiern und einem Two-Hand-Slam in der Crunchtime. In den entscheidenden Momenten war er der erste Ansprechpartner und übernahm Verantwortung.
By the Numbers — interpretiert
Die genauen Spielstatistiken lagen zum Redaktionsschluss noch nicht vollständig vor, doch die zahlreichen Führungswechsel im Spielverlauf zeichnen das Bild eines äußerst ausgeglichenen Duells. Südkoreas Fähigkeit, in der Schlussphase die entscheidenden Stops zu setzen und die Uhr richtig zu managen, war letztlich der Unterschied zwischen den beiden Teams.
Was das Ergebnis bedeutet
Nach diesem Spieltag hat sich die Gruppe B neu sortiert. Südkorea verbesserte sich auf 3:2 Siege und bleibt im Rennen um die Zweitrundenplätze. Auch Japan steht bei 3:2 Siegen. China, das am selben Tag Chinese Taipei besiegte, zog gleich. Der Kampf um die beiden Zweitrundenplätze bleibt damit völlig offen — das nächste Fenster (Window 4, voraussichtlich August/November 2026) wird richtungsweisend.
Fazit
Ein hochklassiges, enges Spiel zweier ostasiatischer Topteams, das Südkorea in der Schlussphase für sich entschied. Das Rennen um die Zweitrundenplätze der Gruppe B bleibt bis zum nächsten Fenster spannend.
Südkorea und Japan trafen 15 Mal aufeinander — Südkorea gewann 9 Mal, Japan 6 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Südkorea führt den Direktvergleich mit 9 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 2300 Tore in diesen Partien, im Schnitt 153.33 pro Spiel (1173 für die Heimmannschaft, 1127 für die Gäste). Beide Teams trafen in 15 Spielen (100%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 87–99 im Jahr 2018.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 7. Juli 2026

