Italien besiegt Island in der WM-Qualifikation mit 102:83 in Reykjavik. Tommaso Baldasso führt fünf zweistellige Scorer der Squadra Azzurra an.
Match-Videos
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSo lief die Partie
Das erste Viertel war noch ausgeglichen. Island hielt mit – angeführt von einem starken Martin Hermannson – und lag nach zehn Minuten nur mit 25:27 zurück. Im zweiten Viertel schaltete Italien jedoch einen Gang höher. Eine 31:21-Phase brachte den Gästen eine komfortable 58:46-Pausenführung.
Nach der Halbzeitpause ließ Italien nichts mehr anbrennen. Das dritte Viertel dominierten die Italiener mit 26:16 und bauten den Vorsprung auf 22 Punkte aus. Im Schlussabschnitt konnte Island den Rückstand zwar noch geringfügig verkürzen (21:18), doch die Entscheidung war längst gefallen.
Der Wendepunkt
Der entscheidende Bruch kam im zweiten Viertel. Nach einem ausgeglichenen ersten Durchgang zog Italien mit einem beeindruckenden Lauf davon und erzielte 31 Punkte im zweiten Viertel – bei nur 21 Gegenzählern. Die Italiener trafen aus allen Lagen und ließen Islands Defense keine Verschnaufpause. Die Halbzeitführung von zwölf Punkten war eine Hypothek, die Island nicht mehr abbauen konnte.
Die Schlüsselspieler
Tommaso Baldasso war mit 16 Punkten der Topscorer der Italiener und einer von fünf Spielern im Team, die zweistellig punkteten. Die ausgeglichene Teamleistung Italiens unterstrich die Breite des Kaders – Italien traf insgesamt beeindruckende 53 Prozent aus dem Feld.
Martin Hermannson hielt für Island dagegen und erzielte 22 Punkte, den höchsten Wert der Partie. Der Isländer kämpfte bis zur Schlusssirene, bekam aber von seinen Mitspielern zu wenig Unterstützung gegen die defensive Stabilität Italiens.
Die Zahlen – interpretiert
Die Viertelergebnisse zeigen eine klare Entwicklung: Nach einem ebenbürtigen ersten Viertel (25:27) dominierte Italien die zweite und dritte Periode mit 31:21 und 26:16. Die 53-prozentige Wurfquote Italiens aus dem Feld war der entscheidende Faktor – Island konnte offensiv nicht mithalten, sobald Italiens Defense zulegte. Der 102:83-Endstand spiegelt die Überlegenheit der Gäste in der zweiten Hälfte präzise wider.
Was das Ergebnis bedeutet
Italien festigt mit diesem Sieg den zweiten Platz in der Gruppe D hinter Litauen. Die Squadra Azzurra steht bereits in der zweiten Runde der WM-Qualifikation – Litauens Sieg gegen Großbritannien am selben Abend hatte Italiens vorzeitiges Weiterkommen bereits besiegelt. Island belegt mit 2 Siegen und 2 Niederlagen den dritten Platz.
Italiens nächstes Spiel in der WM-Qualifikation steht im nächsten Fenster an. Island muss ebenfalls in der zweiten Gruppenphase ran und wird versuchen, die positive Energie aus diesem Spiel mitzunehmen.
Fazit
Italien hat seine Klasse in Reykjavik eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die ausgeglichene Kaderbreite und die Treffsicherheit (53 % Feldwurfquote) waren zu viel für Island, das sich vor allem auf Martin Hermannson verließ. Italien geht als eines der formstärksten Teams der Qualifikation in die zweite Runde.
Island und Italien trafen 6 Mal aufeinander — Island gewann 3 Mal, Italien 3 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Insgesamt fielen 1020 Tore in diesen Partien, im Schnitt 170.00 pro Spiel (488 für die Heimmannschaft, 532 für die Gäste). Beide Teams trafen in 6 Spielen (100%). In 6 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 107–105 im Jahr 2022.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 4. Juli 2026
