MLB· Saison 2026
Arizona Diamondbacks besiegen Chicago Cubs 2:0 – Eduardo Rodriguez (14-4) mit 9 Strikeouts in 7 Innings, Jordan Lawlar schlägt entscheidenden Solo-Homerun.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungEduardo Rodriguez dominiert: Diamondbacks shutouten Cubs 2:0 – Seriensieg in Phoenix
PHOENIX – Eduardo Rodriguez warf sieben dominante Innings, Jordan Lawlar schlug den entscheidenden Solo-Homerun und die Arizona Diamondbacks besiegten die Chicago Cubs am Mittwoch im Chase Field mit 2:0. Die Diamondbacks sicherten sich damit die Drei-Spiel-Serie gegen den Tabellenführer der NL Wild Card.
Rodriguez (14-4) liess nur zwei Hits zu, strikeoutte neun Batter und fuhr seinen vierten Start in Folge ohne Niederlage ein. Der Linkshänder senkte seine ERA auf 2.50 und warf 104 Pitches – 71 davon strikes.
So lief die Partie
Die ersten fünf Innings waren ein Duell der Starter. Matthew Boyd (8-3) hielt Arizona ebenfalls in Schach, bis Lawlar im sechsten Inning mit seinem dritten Homerun der Saison die Führung eröffnete. Boyd liess in 6.0 Innings nur drei Hits und einen Run zu bei fünf Strikeouts, kassierte aber die Niederlage.
Im achten Inning bauten die Diamondbacks die Führung aus: James McCann eröffnete mit einem Single, Lawlar legte einen weiteren Single nach, und Ryan Waldschmidt brachte McCann per Sacrifice Fly nach Hause.
Die Cubs kamen nie über zwei Hits hinaus. Tyrone Taylor erzielte im fünften Inning den ersten Hit für Chicago per Bloop-Single. Pete Crow-Armstrong eröffnete das sechste Inning mit einem Double und erreichte die dritte Base mit nur einem Out – doch Rodriguez liess ihn dort stranden.
Der Wendepunkt
Die umstrittenste Szene des Spiels ereignete sich im sechsten Inning nach Crow-Armstrongs Double: Mit zwei Outs bewegte sich Crow-Armstrong weit von der dritten Base weg, als ob er einen Steal nach Hause versuchen wollte. Rodriguez warf einen Quick Pitch, der Crow-Armstrong zur Rückkehr zur Base zwang. Der Cubs-Outfielder war überzeugt, dass Rodriguez einen Balk begangen hatte, und musste von Third-Base-Coach Quintin Berry zurückgehalten werden, nachdem das Schiedsrichterteam die Aktion geprüft und keinen Balk festgestellt hatte. Hätten die Cubs an dieser Stelle den Ausgleich erzielt, wäre Boyds starker Start nicht unbelohnt geblieben.
Die Schlüsselspieler
Eduardo Rodriguez (ARI) – Spieler des Spiels: W (14-4), 7.0 IP, 2 H, 0 R, 3 BB, 9 K, 104 Pitches. Der Linkshänder dominierte mit einer Mischung aus Fastball und Changeup und liess die Cubs-Offensive über sieben Innings weitgehend ratlos zurück.
Jordan Lawlar (ARI) – 2-for-3, HR (3), RBI, R. Der 24-jährige Centerfielder brach mit seinem Solo-Homerun den Bann und lieferte den einzigen echten Offensivhöhepunkt des Spiels.
Matthew Boyd (CHC) – L (8-3), 6.0 IP, 3 H, 1 ER, 2 BB, 5 K. Boyds Leistung war stark genug für einen Sieg an den meisten Tagen, aber Rodriguez war schlichtweg eine Nummer zu gross.
Juan Morillo (ARI) – SV (2), 1.0 IP, 0 H, 0 R. Der Reliever beendete das Spiel mit einem 1-2-3-Inning.
By the Numbers
Arizona erzielte nur sechs Hits und zwei Runs, aber das reichte angesichts einer defizitären Cubs-Offensive, die auf zwei Hits und 0-for-5 mit Runners in Scoring Position beschränkt blieb. Rodriguez' 9 Strikeouts waren sein Saisonhöchstwert in einem Heimspiel. Die Cubs liessen insgesamt 12 Runner on Base zurück, ein Zeichen für verpasste Chancen – vor allem im sechsten Inning. Die Starter Rodriguez und Boyd kombinierten für 13.0 Innings mit nur einem Run (Boyd) bzw. null Runs (Rodriguez).
Was es bedeutet
Die Cubs (76-58) bleiben Zweiter der NL Central und halten den ersten NL Wild-Card-Platz, haben aber fünf der letzten sieben Spiele verloren und kommen ins Straucheln. Die Diamondbacks (71-63) verbessern sich auf den dritten Platz der NL West und bleiben im Rennen um die Wild Card. Für Arizona war es der zweite Seriensieg in Folge nach dem Gewinn der Serie gegen Cincinnati (23.–24. August).
Die Cubs reisen am Freitag (28. August) nach Cincinnati, wo David Peterson (7-7, 5.17 ERA) das erste Spiel einer Drei-Spiel-Serie gegen die Reds eröffnet. Arizona startet am Donnerstag (27. August) eine Vier-Spiel-Serie in San Francisco; der Starter für das Opener-Spiel stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
Fazit
Eduardo Rodriguez warf einen Start, der an seine besten Saisons in Detroit erinnert: Effizienz, Kontrolle und der entscheidende Strikeout-Pitch in kritischen Situationen. Die Cubs haben in dieser Serie ihre Offensivschwäche offenbart – zwei Shutouts in drei Spielen (7:0 und 2:0) sind ein Alarmzeichen für eine Mannschaft mit Playoff-Ambitionen.
Rivalität seit 2021
Arizona Diamondbacks vs Chicago Cubs Direkter Vergleich· 50
Arizona Diamondbacks und Chicago Cubs trafen 50 Mal aufeinander — Arizona Diamondbacks gewann 27 Mal, Chicago Cubs 23 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2021 zurück. Arizona Diamondbacks führt den Direktvergleich mit 27 Siegen aus 50 Begegnungen an. Insgesamt fielen 444 Tore in diesen Partien, im Schnitt 8.88 pro Spiel (227 für die Heimmannschaft, 217 für die Gäste). Beide Teams trafen in 45 Spielen (90%). In 48 Begegnungen (96%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 16–8 im Jahr 2026.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 27. Aug. 2026