Guggenberger Legionäre Regensburg besiegen Stuttgart Reds 15:5 und sichern Platz zwei in der Baseball-Bundesliga Süd. Regensburg fährt fünf Siege in Serie in die Interleague-Runde.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungRegensburg deklassiert Stuttgart 15:5 und sichert sich Platz zwei in der Baseball-Bundesliga Süd
Die Guggenberger Legionäre Regensburg haben die Regular Season der 1. Baseball-Bundesliga Süd mit einem deutlichen 15:5 (7 Innings) gegen die Stuttgart Reds abgeschlossen. Damit untermauerten die Legionäre am Samstagnachmittag in der Armin-Wolf-Baseball-Arena den zweiten Tabellenplatz und fahren mit einer Serie von fünf Siegen in Folge in die neu eingeführte Interleague-Runde.
Spiel um die Wurst: Stuttgart scheitert mit Interleague-Hoffnung
Die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag war denkbar spannend. Die Stuttgart Reds (9:9 vor dem Spieltag) benötigten zwei Siege gegen Regensburg, um die Mainz Athletics (10:8) noch von Platz drei zu verdrängen und sich ebenfalls für die Interleague-Runde zu qualifizieren. Nach dem 4:1-Erfolg der Reds im ersten Saisonduell im Mai hatten die Stuttgarter durchaus Grund zur Hoffnung.
Doch Regensburgs Headcoach Matt Vance hatte bereits vor dem Spiel klargestellt: „Stuttgart steht mit dem Rücken zur Wand, muss beide Spiele gewinnen. Wir werden natürlich alles daran setzen, dass sie das nicht tun. Daher ist es wichtig, dass wir mit Vollgas in das Wochenende gehen und die beiden Siege holen.“
Schon am Freitagabend setzten die Legionäre ein erstes Ausrufezeichen mit einem Sieg im ersten Spiel des Doubleheaders. Am Samstag folgte dann die endgültige Machtdemonstration.
Frühe Führung, frühe Entscheidung
Regensburg begann das Spiel mit einer Offensivshow ohnegleichen. Bereits im ersten Inning brachten die Hausherren sechs Runs über die Platte und stellnten die Weichen früh auf Sieg. Die Stuttgarter Pitcher fanden gegen die aggressive Schlagreihe der Legionäre kein Mittel.
Kohei Sasagawa, der zuletzt gegen die München-Haar Disciples mit zwei Hits, vier Runs und zwei RBI überragt hatte, war erneut der Dreh- und Angelpunkt des Regensburger Angriffsspiels. Der japanische Shortstop trieb das Score mit kontinuierlichen Hits in die Höhe. Daniel Patrice erwies sich mit seiner Geduld am Schlagmal als wertvoll: Der Regensburger brachte mehrere Runs per Walk und Sacrifice Fly nach Hause.
Bis zum dritten Inning hatten die Legionäre die Partie mit zweistelliger Führung entschieden. Stuttgart kam zwar phasenweise auf, konnte das hohe Tempo der Gastgeber aber nie kontern. Die Reds fanden gegen das Regensburger Pitching, das von Headcoach Vance zuletzt als „statistisch beste Werfergruppe der Liga“ gelobt worden war, selten eine Lücke.
Tabellenplatz zwei perfekt
Mit dem 15:5-Sieg schlossen die Guggenberger Legionäre die Regular Season mit einer Bilanz von 15 Siegen und 5 Niederlagen ab – eine phänomenale Winrate von .750. Lediglich der Tabellenführer Heidenheim Heideköpfe (17-3, .850) war in der Südstaffel noch erfolgreicher. Die Teilnahme an der Interleague-Runde, die zwischen den sechs besten Mannschaften aus Nord- und Südstaffel ausgetragen wird, hatten die Legionäre bereits vor dem Wochenende sicher.
Die Stuttgart Reds beenden die Saison hingegen auf dem vierten Platz mit einer Bilanz von 9-11 (.450). Die angestrebte Qualifikation für die Interleague-Runde verpassten die Reds damit klar. Stattdessen qualifizierte sich Mainz Athletics (10-10) als Dritter der Südstaffel.
Die Saison im Rückblick
Die Endtabelle der 1. Baseball-Bundesliga Süd 2026:
| # | Team | G | W | L | PCT | GB |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Heidenheim Heideköpfe | 20 | 17 | 3 | .850 | - |
| 2. | Guggenberger Legionäre | 20 | 15 | 5 | .750 | 2 |
| 3. | Mainz Athletics | 20 | 10 | 10 | .500 | 7 |
| 4. | Stuttgart Reds | 20 | 9 | 11 | .450 | 8 |
| 5. | Gauting Indians | 18 | 5 | 13 | .278 | 11 |
| 6. | München-Haar Disciples | 18 | 2 | 16 | .111 | 14 |
Hinweis: Gauting und München-Haar bestritten aufgrund der ungeraden Teamanzahl nur 18 Spiele.
Für Regensburg geht es nun in die Interleague-Runde, in der die Ergebnisse gegen die ebenfalls qualifizierten Teams aus der Südstaffel mitgenommen werden. Die Legionäre nehmen eine starke 5:3-Bilanz aus den direkten Duellen mit Heidenheim und Mainz mit in die nächste Phase. Dort warten dann auch die besten Teams aus der Nordstaffel.
Direkter Vergleich: Regensburg bleibt dominant
Die Statistik spricht eine klare Sprache: In 50 Aufeinandertreffen seit 2013 gewannen die Guggenberger Legionäre 36 Partien gegen die Stuttgart Reds, nur 14 Mal gingen die Reds als Sieger vom Feld. Die Tordifferenz von 340:179 zu Gunsten Regensburgs unterstreicht die einseitige Bilanz dieser süddeutschen Rivalität.
Stimmen zum Spiel
Headcoach Matt Vance hatte bereits vor dem Spiel die Marschroute vorgegeben: „Unsere Stärke ist nach wie vor das Pitching und die Defense. Sobald der verletzte Leeroy Tavarez wieder zurückkommt, werden wir da noch besser. Dabei haben wir jetzt schon die statistisch gesehen beste Gruppe an Werfern in der Liga.“
Der 39-jährige US-Amerikaner blickte auch auf die Entwicklung der Saison: „Ich habe schon damit gerechnet oder vielleicht sogar gehofft, dass wir im Laufe der Saison unsere Schwierigkeiten haben. Man wird nur dadurch besser, indem man aus seinen Fehlern lernt. Ich hoffe, dass wir diese dann bis zu den ganz wichtigen Spielen abgestellt haben werden.“
Ausblick
Die Interleague-Runde beginnt in den kommenden Wochen. Dort treffen die besten sechs Teams aus der Nord- und der Südstaffel aufeinander, um die Teilnehmer für die Play-offs zu ermitteln. Regensburg geht als Vizemeister der Südstaffel mit breiter Brust in diese Runde – die letzten fünf Siege in Serie senden ein klares Signal an die Konkurrenz.
Für Stuttgart endet die Saison 2026 dagegen mit einer enttäuschenden Niederlagenserie von vier Spielen. Die Reds müssen nun analysieren, woran die Qualifikation für die Interleague-Runde scheiterte – und wie der Kader für die kommende Saison verstärkt werden kann.
Rivalität seit 2013
Regensburg vs Stuttgart Direkter Vergleich· 50
Regensburg und Stuttgart trafen 50 Mal aufeinander — Regensburg gewann 36 Mal, Stuttgart 14 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2013 zurück. Regensburg führt den Direktvergleich mit 36 Siegen aus 50 Begegnungen an. Insgesamt fielen 502 Tore in diesen Partien, im Schnitt 10.04 pro Spiel (323 für die Heimmannschaft, 179 für die Gäste). Beide Teams trafen in 44 Spielen (88%). In 49 Begegnungen (98%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 11–8 im Jahr 2025.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 24. Juni 2026
